Schmerz
Einnahme

Thomapyrin - Tabletten - 30 Stk.

Inhaltsstoffe

250 mg Wirkstoff Acetylsalicylsäure

200 mg Wirkstoff Paracetamol

50 mg Wirkstoff Coffein

16 mg Hilfstoff Lactose monohydrat

H Maisstärke

H Stearinsäure

Thomapyrin - Tabletten - 30 Stk.

Thomapyrin Tabletten kombinieren drei bewährte Wirkstoffe – Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein – und sorgen so für eine besonders schnelle und effektive Linderung verschiedener Schmerzarten. Die Wirkstoffkombination wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend, während Coffein die schmerzstillende Wirkung zusätzlich verstärkt und Müdigkeit mildert. 

Anwendungsgebiete

Thomapyrin eignet sich für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren zur Linderung von:

  • Kopfschmerzen, insbesondere Spannungskopfschmerzen
  • Migräneanfällen mit und ohne Aura
  • Leichten bis mittelstarken Schmerzen wie Zahn- oder Regelschmerzen
  • Schmerzen und Fieber im Rahmen von Erkältungskrankheiten oder grippalen Infekten
     

Wirkstoffprofil

Jede Tablette enthält:

  • 250 mg Acetylsalicylsäure – schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend
  • 200 mg Paracetamol – schmerzstillend und fiebersenkend
  • 50 mg Coffein – verstärkt die Wirkung der Schmerzmittel und wirkt belebend

Diese Kombination sorgt für ein breites Wirkspektrum und kann Schmerzen häufig schneller und stärker lindern als einzelne Wirkstoffe allein.

Einnahmeempfehlung

  • Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren: 1–2 Tabletten bis zu 3‑mal täglich
  • Jugendliche 12–14 Jahre (ab 30 kg): ½–1 Tablette bis zu 3‑mal täglich
  • Maximaldosis: 6 Tabletten pro Tag
  • Zwischen den Einnahmen sollte ein Abstand von mindestens 4 Stunden liegen

Die Tabletten werden mit reichlich Flüssigkeit eingenommen oder zuvor in Wasser aufgelöst.

Hinweise & Warnungen

Thomapyrin darf nicht angewendet werden:

  • bei Allergie gegen einen der Wirkstoffe
  • bei Magen‑Darm‑Geschwüren oder Blutungsneigung
  • von Kindern unter 12 Jahren
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft
  • bei schweren Leber‑ oder Nierenfunktionsstörungen

Besondere Vorsicht ist geboten bei Asthma, chronischen Magenproblemen, der Einnahme blutgerinnungshemmender Medikamente oder regelmäßigem Alkoholkonsum.

Nebenwirkungen

Wie alle Arzneimittel kann Thomapyrin Nebenwirkungen hervorrufen. Häufige Beschwerden können z. B. Schwindel, Übelkeit, Bauchschmerzen oder Nervosität sein. Seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen wie Magen‑Darm‑Blutungen oder allergische Reaktionen erfordern sofortige ärztliche Hilfe.

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PZN: 0694267
Arzneimittel
Kategorien: Schmerz, Einnahme
Marke: Thomapyrin
Hersteller: SANOFI-AVENTIS GMBH
Darreichungsform: Tabletten
Links: Gebrauchsinformation (PDF)
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
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Weitere Produktinformation

Wirkstoff
Acetylsalicylsäure

Paracetamol

Coffein
Einnahme
Vorsicht bei Asthma, Hypertonie, Diabetes, Gilbert-Syndrom, Mangelernährung, Dehydratation, Metrorrhagie, Menorrhagie, chronischem Alkoholismus. Bei gastrointestinalen Blutungen oder Ulzera Behandlung sofort absetzen. Reye-Syndrom-Hinweis (bei Erbrechen und Bewusstlosigkeit bei Kindern und Jugendlichen sofort Intensivtherapie). Bei länger dauernder Gabe Leber, Niere, Blutbild, Gerinnung kontrollieren. Nicht länger als 3-4 (bei Schmerzen max. 10) Tage ohne ärztliche Anordnung anwenden. Verkehrshinweis.Bei Paracetamolvergiftung Antidot N-Acetyl-Cystein i.v. möglichst binnen 10 Std. Bei Acetylsalizylsäurevergiftung Elektrolyte und Säure/Basen korrigieren.
Nicht anwenden bei
Blutungsneigung (Hämorrhagische Diathese), Magen-Darm-Geschwüre, Blutungen oder Durchbrüche, Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel, Alkoholismus, Asthmaanfälle, die nach der Schmerzmittel-NSAR-Einnahme (Analgetika-Asthma), Analgetika-Intoleranz, Blutungsneigung, schwere Herz-, Leber- und Nierenschäden.
Dosierung
Personen ab 15 Jahren: 1-2 Tabletten bis 3mal täglich. mittlere Tagesdosis (MTD) 6 Tabletten.

Jugendliche von 12-14 Jahren (und 30 kg KG): ½ -1 Tablette bis 3mal täglich.

Bei leichten Leber- und Nierenschäden Dosierungsintervall verlängern.

Nicht für Kinder.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht mit anderen Arzneimitteln kombinieren, die Paracetamol oder ASS enthalten. Coffein- Übergenuss vermeiden (Lebertoxizität).

Gegenanzeige: Methotrexat ab 15 mg/Woche, Hochdosis in Kombination mit oralen Gerinnungshemmer (Antikoagulantien). Alkohol vermeiden.

Vorsicht:

╗Verstärkung: Gerinnungshemmer, Glukokortikoide (Nebennierenrindehormone) (Kortikoide) (Magen-Darm-Blutung), nichtsteroidale Antirheumatika, Sulfonylharnstoffe, Methotrexat, Herzglykoside. Enzyminduktoren vermehrt toxisch. Zidovudin (Neutropenie). Sympathomimetika oder Thyroxin (verstärkt Herzschlag (tachykard)). Chloramphenicol (verzögerte Ausscheidung), Flucloxacillin (metabolische Azidose).

╗Verminderung: Spironolacton, Furosemid, Harnsäureausscheidung steigernde Mittel (Urikosurika): Coffein beschleunigt Ergotamin-Aufnahme, Metoclopramid erhöht Paracetamol-aufnahme, Salizylamid (bedingt Kumulation von Paracetamol), Enzyminduktoren (Barbiturate, Antiepileptika, Rifampicin: Erhöhte Hepatotoxizität von Paracetamol).

1-3 Std. Abstand zu Tetrazyklinen.

6 Wochen Abstand zu Windpockenimpfung (Varicellen) empfohlen.
Anwendungsgebiet
Symptomatisch bei Kopfschmerzen und Migräneanfällen mit und ohne Aura, leichten bis mittelstarken Schmerzen, grippalen Infekten.
Einnahme während der Schwangerschaft
Kontraindiziert im letzten Trimenon, sonst zwingende Indikationsstellung. In der Stillzeit nur unter ärztlicher Aufsicht, nicht über einen längeren Zeitraum oder in höheren Dosen einnehmen.
Nebenwirkungen
Magen/Darm (okkulte oder schwere Blutungen), Haut- und Schleimhautreaktionen (sehr selten schwerwiegend), "Drug fever", Zentrales Nervensystem, Kopfdruck und Schlafstörungen durch Coffein, Herz Herzrasen (Tachykardie)), Knochenmarkschäden, Methämoglobinämie, Schwindel, Tinnitus, bei Missbrauch Nieren- und schwere Leberschäden. Überempfindlichkeit.
Art der Anwendung
Mit reichlich Flüssigkeit einnehmen oder die Tabletten in Flüssigkeit zerfallen lassen und reichlich Flüssigkeit nachtrinken.
Warnungen
Vorsicht bei Asthma, Bluthochdruck, Diabetes, Gilbert-Syndrom, Mangelernährung, Dehydratation, Metrorrhagie, Menorrhagie, chronischem Alkoholismus. Bei gastrointestinalen Blutungen oder Geschwüre Behandlung sofort absetzen. Reye-Syndrom-Hinweis (bei Erbrechen und Bewusstlosigkeit bei Kindern und Jugendlichen sofort Intensivtherapie). Bei länger dauernder Gabe Leber, Niere, Blutbild, Gerinnung kontrollieren. Nicht länger als 3-4 (bei Schmerzen max. 10) Tage ohne ärztliche Anordnung anwenden. Verkehrshinweis.

Bei Paracetamolvergiftung Antidot N-Acetyl-Cystein i.v. möglichst binnen 10 Std. Bei Acetylsalizylsäurevergiftung Elektrolyte und Säure/Basen korrigieren.