Gesundheitsrisiko Hitze

Die Zahl der Hitzetage hat sich in den letzten Jahrzehnten in Österreich verdoppelt bis verdreifacht. Konnten in den Jahren 1961 bis 1990 durchschnittlich 3 bis 12 Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius verzeichnet werden, wurde diese Zahl 2022 bereits mit Ende Juli erreicht.

Die Belastungen steigen nicht nur für die vulnerablen Gruppen, auch junge, gesunde Menschen leiden unter den hohen Temperaturen. Wie kommen wir bestmöglich durch die heißen Tage und was kann jeder einzelne zum Klimaschutz beitragen?

Mit zunehmendem Alter sinkt einerseits die Fähigkeit des Schwitzens und andererseits das Durstempfinden.
Wählen Sie die Trinkmenge so, dass einmal täglich ein sehr heller Harn produziert wird. Dazu gibt es spezielle Vergleichskarten zur besseren Überprüfung. Wiegen Sie sich morgens und abends. Beträgt die Differenz mehr als 1 kg, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren. Bei starkem Schwitzen muss eventuell ein blutdrucksenkendes oder entwässerndes Medikament nach Entscheidung des Arztes vorrübergehend in der Dosis angepasst werden.
Menschen, die unter Bluthochdruck, Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen leiden, sollten regelmäßig ihren Blutdruck überprüfen.

Auch die gesunde, jüngere Bevölkerung leidet vor allem unter Tropennächten, wenn zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens die Temperatur nicht unter 20 Grad Celsius sinkt. Die psychische Belastung steigt, Leistungsfähigkeit und Konzentration sinken.

Richtiges Verhalten und einfache Tipps zur Vermeidung hitzebedingter Gesundheitsprobleme

  • Versuchen Sie Ihre Wohnung kühl zu halten, z. B. durch geschlossene Rollläden und Vorhänge. Lüften Sie wegen der Ozonbelastung abends kurz und frühmorgens intensiv. Die Raumtemperatur sollte unter 26 Grad Celsius bleiben.
  • Verlegen Sie Einkäufe, Termine und Erledigungen in die kühleren Morgenstunden.
  • Bevorzugen Sie weite Kleidung aus Baumwoll- oder Leinenfasern.
  • Trinken Sie ausreichend Wasser, lauwarme Tees in Apothekenqualität oder stark verdünnte Obstsäfte. Trinken Sie auch, wenn Sie nicht durstig sind. Haben Sie unterwegs immer etwas zu trinken dabei, insbesondere wenn es sehr warm ist oder Sie körperlich aktiv sind.

Gewußt wie Bio Obst- und Gemüsesäfte zeichnen sich durch Natürlichkeit und Individualität aus.
Sie sind ergiebig und lassen sich bis auf das Doppelte aufspritzen.

  • ohne Zucker
  • ohne künstliche Geschmachsverstärker
  • ohne Aromen

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  • Unser Körper gewinnt auch aus der Nahrung Flüssigkeit. Besonders bei Hitze ist eine wasserreiche und kühlende Ernährung mit viel frischem Gemüse und Obst von Vorteil. (Gurken, Melone oder Tomaten beispielsweise bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser) Leichte, frische und kühlende Nahrungsmittel mit hohem Wasseranteil belasten den Verdauungsapparat weniger.

Kühlung des Körpers

  • Kühlen Sie Ihren Körper, z. B. mit feuchten Tüchern, Fußbädern, Wassersprays und Duschen.
  • Hängen sie feuchte Tücher auf; sie senken die Raumthemperatur

Der mikrofeine Sprühnebel erfrischt gestresste und irritierte Haut, wirkt sofort reizlindernd und beruhigend.

  • Vermindert Rötungen, lindert Sonnenbrand und Verbrennungen
  • Besänftigt Juckreiz
  • Erfrischt bei Hitze und schweißtreibenden Tätigkeiten
  • Reines Thermalwasser ohne Zusatzstoffe

Kneipp Fussbäder

Wenn Sie nicht die Gelgenheit haben, ihre Füße an einem kalten Gewässer zu kühlen genügt auch ein Fussbad zu Hause. Das kalte Fussbad macht widerstandsfähiger, erfrischt, stärkt die Fussmuskulatur und regt die Durchblutung an.
Tipp: fügen Sie dem Wasser ein paar Tropfen kühlendes, ätherisches Minzöl bei.

Anwendung: Nur bei schön warmen Füssen! Mit dem rechten Fuss voraus und linken Fuss sogleich nachziehen. Das kalte Wasser soll die Waden zur Hälfte decken. Füsse im Bad bewegen. Höchstens 15 Grad, so kalt wie möglich. 2–30 Sekunden, für Trainierte 15–60 Sekunden. Nicht abtrocknen, Wasser nur abstreifen. Wiedererwärmung durch warme Bekleidung und Bewegung oder Bettwärme

Wirkung
: Durchblutungsfördernd in den Unterleibsorganen, ableitend von Kopf und kleinem Becken, schlaffördernd, abhärtend, stärkend und erfrischend auf die Fussmuskulatur.

Persönlicher Beitrag zur Klimaverbesserung

Jeder einzelne von uns kann seinen Beitrag zur Klimaverbesserung leisten, der nicht nur der Umwelt sondern auch der eigenen Gesundheit dienst.

  • Erledigen Sie kurze Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad.
  • Vermeiden Sie Textilien aus Kunstfaser, die die größten Verursacher für Mikroplastik darstellen.
  • Die EAT-Lancet-Kommission empfiehlt die ressourcenschonende „Planetary Health Diät“, eine pflanzenbasierte Ernährungsform mit moderatem Konsum von Milch- und Fleischprodukten, die auch das Wohlbefinden fördert u.v.m.

Achten wir aufeinander und besonders auf Kleinkinder, ältere und chronisch kranke Mitmenschen, dann kommen wir alle gut durch die heißen Tage.

Ihre SeestadtapothekerInnen